© Oliver Wand

Kontra K
„Als Vater muss ich versuchen, ein Vorbild für meinen Sohn zu sein.“

Hier ist das Projekt, das ich unterstütze:

RespAct - Kinder verändern ihren Kiez

145
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finanziert
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Bedarfs-Info
Gesamtbedarf: 12.491,85 €
Bisher über Musik Bewegt gespendet: 618,56 €
Bisher über andere Kanäle gespendet: 7.610,24 €

Das Projekt liegt mir am Herzen, weil:

„Sport und insbesondere Boxen verbindet Menschen und macht keine Unterschiede zwischen Nationalität oder gesellschaftlicher Herkunft. Im Ring oder auf dem Spielfeld sind alle gleich. Wenn ich die aktuelle Lage in der Welt betrachte und wie Völker gegeneinander aufgehetzt werden, werden genau solche Einstellungen wieder wichtiger und können am Ende den Unterschied ausmachen. Mich freut es, an dieser Stelle einen Gegenpol zu setzen.“

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„Danke für Eure Unterstützung!“

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Über Kontra K

Rapper, Sportler, Box-Trainer – Kontra K ist all das in einer Person und er weiß: Für jede dieser Disziplinen braucht es unbändigen Willen, geistige Stärke und eine Menge Mut. Eigenschaften, die Kontra K schon immer besessen hat: im Job und im Gym, aber vor allem auch am Mikrofon in der Untergrund-Rap-Szene Berlins. Von dort hat es Kontra K 2013 mit dem Album 12 Runden auf Platz 8 der deutschen Charts geschafft. Kurz darauf unterschrieb er bei Four Music, wo er 2015 sein viertes Album Aus dem Schatten ins Licht veröffentlichte.Das Majordebüt landet auf Platz 2 in den Charts, seine Konzerte sind in kürzester Zeit ausverkauft, bei den Shows bekommt er Umarmungen und Schulterklopfer von Leuten, denen seine Musik durch schwere Zeiten geholfen hat. »Die Zeit nach dem Album habe ich wie einen Film erlebt«, erinnert sich Kontra K. »All diese Erlebnisse und Bilder sind einfach an mir vorbeigezogen.« Nicht nur deshalb kann er den Erfolg und die Anerkennung kaum genießen. Die Realität holt einen immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.»Der Erfolg ist eine schöne Sache, aber sie macht Leute, von denen du dachtest, dass du ihnen vertrauen könntest, fremd. Immer mehr Menschen wollen ein Teil von dir und deiner Seele. Egal wie stark du bist, frisst dich das mit der Zeit auf. Solange bis du niemandem mehr trauen kannst.« Hinzu kommt, dass Kontra Ks Vergangenheit ihn ständig einholt. Er kämpft immer wieder mit Rückschlägen, Stress und Schlafmangel. Und doch beginnt der Berliner in genau dieser Phase mit den Arbeiten an einem neuen Album. Zuerst schreibt er auf alte Instrumentals von früheren Songs, dann auf Beats von Abaz und Bazzazian. Danach geht es ins Studio, wo er die Songs mit dem Team ausarbeitet, das ihn schon bei Aus dem Schatten ins Licht unterstützt hat – gemeinsam mit Dirty Dasmo (u.a. Marteria, Kollegah, Die Orsons, 257ers) und Matthias Mania (u.a. Moby, Olly Murs) werden aus ersten Skizzen gut 30 Tracks und schließlich die 18 Songs für das Album Labyrinth sowie 7 weitere Tracks für die EP Vollmond.
»Das Album klingt, als hätte ich es kurz vor meinem Tod geschrieben«, sagt Kontra K und grinst. Tod und Lachen, Sterben und Leben – das passt eigentlich nicht zusammen. Aber aus genau dieser Ambivalenz speist sich das Album. Labyrinth nimmt den Hörer mit auf eine Reise in das Innerste von Kontra K. Mehr noch: Die 18 Songs sind ein Abbild des Irrgangs durch die Seele des 28-Jährigen. Verwinkelte Wege, unausweichliche Fallstricke – hinter jeder Ecken lauernde Gefahren, falsche Freunde und scheinbare Lichtblicke behindern dabei immer wieder die verzweifelte Suche nach der einen gottverdammten Tür, die man aufstößt, um all diese Irrungen und Wirrungen hinter sich zu lassen.
»Wenn man mit mir zu tun hat, dann kann man in dieses Labyrinth hineintreten und sich zurechtfinden oder eben auch verlieren. Das heißt: Man kann mich lieben oder hassen – das trifft auch auf mich selbst zu.« Kontra Ks neues Album erzählt von eben jenem Kampf mit sich selbst und seinen Mitmenschen, aber es erzählt auch vom Überleben in einer Welt, die in diesen Tagen beinahe täglich durch Schicksalsschläge erschüttert wird. Vielleicht ist das der Grund, warum die Songs trotz nüchterner Resignation und schizophrener Schwarzmalerei doch stets von Zukunft und Zuversicht erzählen.
So wie die hymnische Single An deiner Seite, die als musikalischer Mutmacher in knapp drei Minuten alle Ängste und Sorgen mit Sätzen wie Immer wenn du lachst, immer wenn du weinst, immer wenn du denkst, du bist ganz allein, bin ich an deiner Seite hinfort fegt. Auch Hoffnung schenkt neuen Glauben – ganz ohne Kopf-hoch-Pathos, aber dafür mit Gänsehautrefrain, der nie dem gängigen Pop-Klischee entspricht, sondern einen berührt. Genau wie die liedgewordene Liebeserklärung Sohn für Kontra Ks Nachwuchs, deren Entschlossenheit und Emotionalität zu Tränen rührt.
Diese Songs voller Kraft und Optimismus sind die eine Seite von Labyrinth. Die andere sind Stücke, in denen Kontra K all seinem Ärger und seinen Ängsten Luft macht. In Jetzt erst recht trifft unanfechtbarer Hochgeschwindigkeits-Rap auf elektrisierend-pulsierende Electro-Beats mit unverkennbarem Drum’n’Bass-Charakter und erinnert genau wie die Vergangenheitsbewältigung Nie wieder an alte Karriere-Zeiten. Gut / Böse mit Bonez MC von der 187 Straßenbande sowie Rico und Fatal aus Kontra Ks DePeKa-Crew und RAF Camora rechnet über düstere Dubstep-Bässe mit falschen Freunden ab, während Kampfgeist 3 erneut pure Motivationsmusik ist.
Prollige Trap-Musik oder kitschige Auto-Tune-Abfahrten sucht man auf Labyrinth vergebens. Stattdessen schafft das Album den Spagat zwischen Rap, Drum’n’Bass, Dubstep und Live-Elementen. »Vielleicht hätte man dieses Album nach Aus dem Schatten ins Licht nicht erwartet, denn ich habe eher drei Schritte zurückgemacht, mich musikalisch aber vier Schritte nach vorne entwickelt. Die Songs klingen, wie Musik für mich klingen sollte. Musikalisch, aber auch textlich ist Labyrinth zu hundert Prozent Ich. Ich mag die düsteren Facetten genau so wie die lichten Momente. Das Album zeigt die unterschiedlichen Aspekte meiner Persönlichkeit und somit ganz genau, wer ich eigentlich bin.«


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