21. Dezember 2017 21 / Ein Wunsch vom Operndorf Afrika

31 Tage / 31 Wünsche: Aino Laberenz vom Operndorf Afrika hat uns von ihrer Arbeit erzählt und was sie sich für unsere Gesellschaft wünscht.

Vom 1. bis 31. Dezember werden wir Euch auf Musik Bewegt jeden Tag Menschen vorstellen, die einen besonderen Wunsch für unsere Gesellschaft haben. Alle Wünsche eint die Hoffnung, dass wir gemeinsam unser Zusammenleben positiver gestalten. Engagieren, Aufstehen, Bewegen – jeder kann schon im Kleinen eine Veränderung zum Positiven anstoßen.

Aino vom operndorf afrika:

«Ich wünsche mir mehr Respekt und Offenheit.» 

 

Was würde auf Deinem Wunschzettel für unsere Gesellschaft stehen, damit sie ein kleines bisschen besser wird?

Operndorf Afrika:  Ich wünsche mir mehr Respekt und Offenheit in unserer und für unsere Gesellschaft. Das begegnet mir immer wieder – die Frage warum wir festgelegte Bilder von Anderen oder Anderem haben, warum wir mauern. Was sind unsere Kategorien, was heißt für uns Heimat? Vielleicht wäre es wichtig, andere Perspektiven einzunehmen und bewusst aus seiner Komfortzone rauszugehen.

Was bedeutet Spenden, Teilen und etwas abgeben für Dich? 

Operndorf Afrika: Spenden heißt Zuspruch. Und jede Spende freut mich, weil sie eine Unterstützung unseres Gedankens, unseres Projekts bedeutet. Unsere Ideen können dank der Spenden unserer Unterstützer umgesetzt werden.

Spenden sind nicht nur notwendige Unterstützung, sondern auch Rückhalt und Bestätigung. Und umgedreht: Geben finde ich einen sehr wichtigen Akt für die Gesellschaft.

Erzähl uns von dem schönsten Moment des letzten Jahres auf Deiner Arbeit.

Operndorf Afrika: Im November war ich beim Abschluss des diesjährigen Artist-in-Residence Programms im Operndorf Afrika in Burkina Faso. Ich bin noch total beeindruckt von der Diskussion mit den Menschen vor Ort. Künstler*innen mit verschiedener Herkunft treffen aufeinander – und was da passiert, sowohl auf reflexiver als auch auf kreativer Ebene – das ist für mich ein wichtiges Potenzial der Künstlerresidenz und unserer Arbeit mit dem Operndorf Afrika.

Was gibt Dir in Deinem Arbeitsalltag Hoffnung ?

Operndorf Afrika: Unser Arbeitsalltag spielt sich sowohl in Burkina Faso als auch in Deutschland ab. Was mir Hoffnung gibt, ist nicht nur, dass es das Operndorf nach sieben Jahren noch existiert, sondern dass es sich immer weiter entwickelt. Die ersten Schüler*innen haben die Abschlussprüfungen in der Operndorfschule abgelegt. Das Projekt wächst in verschiedenen Bereichen immer weiter und ich versuche gemeinsam mit meinem Team und den Menschen in Burkina Faso neu Ideen zu entwickeln, als auch sich auf Neues einzulassen.

 

Wenn Ihr das Team bei der Arbeit im Operndorf Afrika unterstützen möchtet, dann könnt Ihr das hier für die Fortführung des Kulturprogramms tun und spenden.

Auf Musik Bewegt ist Herbert Grönemeyer als Botschafter für das Operndorf Afrika aktiv.


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