16. Oktober 2019 Erste Hilfe gegen Armut – 5 schöne Projekte, die sofort unterstützen

Über 700 Millionen Menschen leben heute immer noch von weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag. Ihre Armut geht jedoch weit über die Mittellosigkeit hinaus. Armut bedeutet auch Hunger, Krankheit, Ausgrenzung, Unsicherheit und geringere Bildungschancen. Zum internationalen Tag für die Beseitigung von Armut zeigen wir Dir fünf schöne Projekte, mit denen Du Erste Hilfe gegen Armut und Hunger leisten kannst: 

 

1. STIFTUNG MENSCHEN FÜR MENSCHEN – DEN "LEISEN TOD" BEZWINGEN: GRÜNE ÖFEN FÜR DIE FAMILIEN IN ÄTHIOPIEN 

 

 

Rund 2,7 Milliarden Menschen auf der Welt kochen in geschlossenen Räumen über dem Feuer. In der Regel verbrennen sie dabei Holzkohle, Brennholz oder Kuhfladen. Der Rauch zieht kaum ab und kann schwere Atemwegskrankheiten, Augenleiden oder gar Krebs hervorrufen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich mehr als 4,3 Millionen Erwachsene und Kinder an den Folgen der Luftverschmutzung in ihren Häusern. Damit ist Rauch für mehr Todesfälle verantwortlich als Malaria, AIDS und Tuberkulose zusammen. Es ist ein Sterben von dem man nur selten etwas hört.

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2. HELP - HILFE ZUR SELBSTHILFE E.V. – MONTENEGRO: DIE VERGESSENEN FLÜCHTLINGE

 

 

Der Stadtteil Konik in Podgorica, der Hauptstadt Montenegros, gilt als Problemviertel. Arbeitslosigkeit und Armut sind Alltag für viele seiner Bewohner, die zum Großteil sozial benachteiligt oder Flüchtlinge aus anderen Balkanstaaten sind.

Die Mehrheit der Flüchtlinge sind Roma. Um die 1.600 Menschen (mit Umgebung der Camps etwa 2.600 Personen) leben ein Jahrzehnt nach der Flüchtlingswelle in den beiden Camps Konik I und II in Holzbaracken und Containern, die nach einem Großbrand 2012 aufgestellt wurden. Zwischen den Behausungen liegt überall Plastik, Holz, Papier und Müll.

Auf der angrenzenden Müllkippe suchen die Bewohner des Camps nach Metallen und anderen zu verkaufenden Materialien, um etwas Geld zu verdienen. Die meisten der Flüchtlinge haben nämlich keine Arbeitserlaubnis, da sie keinen legalen Aufenthaltsstatus in Montenegro haben. 
In beiden Flüchtlingslagern fehlt es an grundlegender Infrastruktur. Die wenigen sanitären Anlagen sind heruntergekommen, die selbstgezimmerten Holzverschläge und Baracken schützen unzureichend vor den harten Wintern. Nicht alle Blechdächer der Häuser und Hütten sind dicht und halten das Innere trocken.

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3. FESTSPIELHAUS AFRIKA – FORTFÜHRUNG DES KULTURPROGRAMMS IM OPERNDORF AFRIKA

 

 

Das Kulturprogramm des von Christoph Schlingensief initiierten Operndorf Afrika verfolgt den Schwerpunkt, die künstlerische Ausrichtung der dortigen Grundschule durch ein Angebot in Form von Kunst- und Musikunterricht, einer Theatergruppe, durch eine Filmklasse und wechselnde Workshops mit etablierten Künstlern zu ergänzen. Die Operndorf Schule ist keine normale Grundschule in Burkina Faso: Obwohl kostenlos und allen zugänglich, wird hier ein alternatives Konzept geboten, das den Anteil der Kunsteinheiten in Absprache mit dem burkinischen Bildungsministerium erhöht.

Filmabende, Theatergastspiele und Konzerte werden veranstaltet, die sich an die lokale Bevölkerung und an Gäste aus Ouagadougou richten. Monatlich werden von dem künstlerischen Leiter Alex Moussa Sawadogo wechselnde Programmpunkte konzipiert und gemeinsam mit den Kindern und Eltern, sowie den Nachbarn des Operndorfes, durchgeführt. 

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4. DIE ARCHE – MITTAGSTISCH FÜR BEDÜRFTIGE KINDER

 

 

Das Christliche Kinder- und Jugendwerk Die Arche wurde 1995 in Berlin gegründet. Ziel des Vereins ist es, Kinder von der Straße zu holen, sinnvolle Freizeitmöglichkeiten zu bieten und gegen soziale Defizite zu agieren sowie Kinder wieder ins Zentrum der Gesellschaft zu stellen. Hierfür arbeitet Die Arche intensiv mit Partnern aus Gesellschaft und Politik zusammen. Zur Zeit betreut Die Arche in Berlin, München und Hamburg und vielen anderen Archen täglich bis zu 2.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 2-20 Jahren in offenen und festen Freitzeitangeboten. 

Hierzu gehören: 
Tischtennis, Billard, Kicker, Tanzworkshops, Theaterkurse, Jugendgottesdienste, Basteln, Kinder- und Teenagerstunden, Hausaufgabenhilfe, Beratung sowie verschiedene Sportangebote.

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5. UNICEF – HUNGERSNOT IN AFRIKA VERHINDERN: UNICEF RETTET KINDER - HELFEN SIE MIT!

 

 

Die Ernährungssituation für Kinder in Afrika ist verheerend. In Ländern wie dem Südsudan, Nigeria, Äthiopien, Somalia oder auch Malawi sind Millionen Menschen von tödlichem Hunger bedroht, darunter zahllose Kinder.

Zu den Ursachen gehören die Auswirkungen des Klimawandels, Krieg und bewaffnete Konflikte sowie Krankheiten wie HIV/Aids und Malaria. Doch die Lage ist nicht hoffnungslos. Wir können viel tun. Aber wir müssen jetzt handeln um die Mädchen und Jungen rechtzeitig zu versorgen.

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