18. Juli 2019 Musik Bewegt x Kosmos Chemnitz #wirbleibenmehr

Am 04. Juli zeigte Chemnitz abermals, dass es eine weltoffene Stadt ist. Im Rahmen von KOSMOS Chemnitz – #wirbleibenmehr zelebrierten, musizierten und diskutierten über 50.000 Menschen und setzten gemeinsam ein Zeichen für eine bunte und offene Gesellschaft. Wir freuen uns, mit unseren Partnern dabei gewesen zu sein. 

 

 

Im Rahmen unseres Panels, #BewegtWas! – Ohnmacht umdenken, haben wir mit Künstlern, Initiativen und zivilgesellschaftlichen Akteuren darüber gesprochen, wie man gemeinsam aktiv werden kann und es mit Musik, Kultur und Gesellschaft schafft, Negatives in Positives zu wandeln. Das erklärte Ziel: Anregungen für das gemeinsame „Aktivwerden“ zu geben und diese im Anschluss umzusetzen – auf dem KOSMOS Chemnitz und überdies hinaus.

 

Stimmen des Tages

 

Anne Hähnig (Die Zeit):

„Schon aus statistischen, aus mathematischen Gründen können wir nicht sagen, das Viertel der Wählerschaft interessiert uns nicht. Sondern Demokratie lebt davon, für die Ideen, die man hat, zu kämpfen und dafür einzustehen. Und zu versuchen diejenigen, die vielleicht gerade noch ihr Kreuz woanders machen, zurückzugewinnen.“

 

Jan Kummer (Künstler):

„Was dem Osten insgesamt nie so gut getan hat, war eben ein Aufstülpen von Rezepten gegen dies und gegen jenes und für das und für das. Das hat meistens nicht so richtig funktioniert. Und  das ging immer in die Richtung einer befürchteten Bevormundung. Und insofern ist das beste Rezept tatsächlich im Kleinen die sogenannte Graswurzelarbeit zu betreiben.“ 

 

Jana Ciernioch (SOS Mediterranée):

„Wir sind heute auf dem Kosmos Chemnitz – #wirbleibenmehr, weil wir zeigen wollen, dass Seenotrettung in die Mitte der Gesellschaft gehört.“

 

Roland Hipp (Greenpeace):

„Und wenn Menschen auf die Straße gehen gegen Rechtspopulismus, um sich zu outen und zu sagen, wir wollen das nicht, wenn sich Menschen auf der Straße sammeln, die Visionen für ihre Stadt im Kopf haben, haben wir gesagt, hier gehören wir hin, hier unterstützen wir gerne.“ 

  

Herbert Grönemeyer (Künstler):

„Ich bezeichne uns als Trommler, wir trommeln für etwas. Wir haben die Öffentlichkeit, wir haben unser Publikum, wir haben unsere Sozialen Medien, wir können für Dinge trommeln, die anderen Menschen im Kopf rumgehen. Viele haben diese Öffentlichkeit nicht. Und wir haben, weil wir sie haben, die Verantwortung, das auch wahrzunehmen.“    


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