© Steven Pahel

31. Mai 2018 Weltnichtraucher-Tag | "Pass auf, an wen Du Dein Herz verlierst!"

Heute ist der Weltnichtraucher-Tag und das Thema richtet sich in diesem Jahr mit Blick auf den Einluss des Rauchens auf Herz-Kreislauferkrankungen.

Initiiert wurde der Tag 1987 durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), um auf den weltweiten Tabakkonsum und die durch diesen verursachten Todes- und Krankheitsfälle aufmerksam zu machen. 

Denn Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems gehören zu den häufigsten Todesursachen. Tabakkonsum ist dabei eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken und deswegen ist es umso wichtiger über die Schäden des Rauchens aufzuklären und vorzubeugen. 

In Deutschland machen das Aktionsbündnis Nichtrauchen und die Stiftung Deutsche Krebshilfe seit über 20 Jahren auf die Auswirkungen und über die Gefahren von Tabakkonsum, besonders bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam.

Die Deutsche Krebshilfe ist eine gemeinnützige Organisation, die sich die Bekämpfung des Krebs zur Aufgabe gemacht hat. Unter dem Motto "Helfen. Forschen. Informieren." unterstützt die Stiftung Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Der Verein konstitutierte sich als Deutsche Krebshilfe im Jahr 1974 auf Initiative von Mildred Scheel, der Frau des damaligen deutschen Bundespräsidenten.

 

ZAHLEN UND FAKTEN

> Weltweit rauchen eine Milliarde Menschen, von denen insgesamt rund 6.000 Milliarden Zigaretten pro Jahr konsumieren. 

 

> Aktuell sterben jährlich etwa 121.000 Menschen in Deutschland an den Folgen der Nikotinsucht. Dies entspricht bundesweit jedem siebte Todesfall.

 

> Jeder vierte Erwachsene in Deutschland raucht – etwa jeder dritte Mann und jede fünfte Frau.

 

> Etwa 8 Prozent der 12- bis 18-jährigen Kinder und Jugendlichen rauchen. Deswegen leistet die Deutsche Krebshilfe auch Präventionsarbeit an Schulen. Mit der Aktion "Rauchfrei macht Schule" will der Verein über die Folgen des Rauchens aufklären. Das Ziel: "Aufklärung statt Abschreckung." 

 

> Etwa 90 Prozent aller Lungenkrebs-Fälle sind durch das Rauchen verursacht.

 

> Kinder sind durch Passivrauchen besonders gefährdet. Kinder rauchender Eltern leiden vermehrt unter Mittelohrentzündung, Bronchitis und Lungenentzündung.

 

> Passivrauchen erhöht das Riskiko für verschiedene Krebsarten: Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs und Tumore des Rachenbereichs

 

Und unter dem diesjährigen, von der Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. ausgegebene Motto in Deutschland – PASS AUF, AN WEN DU DEIN HERZ VERLIERST!  macht auf die möglichen vielschichtigen Schäden in den Blutgefäßen und dem Herzen aufmerksam:

 

> Es führt zu Verhärtungen in den Blutgefäßen (Arteriosklerose). Wenn Ablagerungen –  so genannte Plaques –  aufplatzen, drohen Herzinfarkt und Schlaganfall.

 

> Es bewirkt eine Verengung der Blutgefäße und somit eine Erhöhung des Blutdrucks.

 

> Es verändert die Zusammensetzung der Blutfette: die Menge an „ungünstigem“ LDL-Cholesterin wird erhöht und die Menge an „gutem“ HDL-Cholesterin verringert. Dadurch steigt wiederum die Gefahr von Arteriosklerose.

 

> Es macht das Blut zähflüssig, verklumpt die Blutplättchen und fördert so die Bildung von Blutgerinnseln, die die Blutgefäße verstopfen (Thrombose).

 

> Es schädigt die Muskulatur des Herzens und verschlechtert die Versorgung der Muskulatur mit Sauerstoff, sodass Raucher/innen häufiger an einer Herzinsuffizienz leiden.

 

Es gibt allerdings eine sehr gute Nachricht: Ein Rauchstopp senkt deutlich die Wahrscheinlichkeit, an den Folgen des Rauchens zu sterben und lohnt sich in jedem Alter. Exraucher/innen haben zwei Jahre nach einem konsequenten Rauchstopp fast das gleiche Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie Nichtraucher/innen. 

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 Quellen: Deutsche Krebshilfe | Nichtrauchen e.V. | Krebsratgeber.de | zeit.de

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