8. März 2017 "Wir verändern!" – Weltfrauentag 2017

Ob für die Gleichstellung im Berufsleben, gegen Zwangsheirat und Kinderehen oder Genitalverstümmelung – auch 2017 gibt es viele Themen, die nicht nur am Weltfrauentag besondere Aufmerksamkeit verdienen. Die gute Nachricht: Wir alle können etwas tun!

Der diesjährige Weltftrauentag steht unter dem Motto: "Wir verändern!"

Auch Leslie Clio möchte nicht länger hinnehmen, dass: „In vielen Teilen der Erde Frauen und Mädchen immer noch kein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben haben.“ Darum setzt sich die Künstlerin an der Seite von TERRE DES FEMMES für Mädchen und Frauen ein, die zwangsverheiratet wurden.

Ihr möchtet auch etwas verändern und Mädchen, die von Zwangsheirat betroffen sind, unterstützen? Dann supportet hier gemeinsam mit Leslie Clio das Projekt von TERRE DES FEMMES!

Anlaufstelle für zwangsverheiratete Frauen

Nach Schätzungen des Familienministeriums sind alleine in Deutschland jährlich 3000 Mädchen von Zwangsheirat bedroht. Und das ist nur die Zahl derer, die den Weg zu den Beratungsstellen gefunden haben.

Oft sind es Minderjährige, die die Stellen aufsuchen, da sie fürchten, in den Ferien im Heimatland der Eltern verheiratet zu werden. In den meisten Fällen bedeutet das, die Schule zu verlassen und sich in eine dauerhafte Abhängigkeit begeben zu müssen. Junge Frauen, die der Zwangsehe entfliehen, bleibt oft keine andere Wahl als fortan anonymisiert zu leben, um von den Familien nicht gefunden zu werden.

TERRE DES FEMMES hat 2013 aus diesem Grund das ‚survivor network’ ins Leben gerufen, das ehemals Betroffenen von Zwangsheirat aus ganz Deutschland die Möglichkeit bietet, einmal im Jahr für ein Wochenende zu einem Workshop zusammenzukommen und sich auszutauschen. So ist bereits eine starke Gruppe entstanden, die sich gegenseitig unterstützt, in Krisen stärkt und vor allem viel Freude miteinander hat. Als „Expertinnen“ geben die Frauen zudem wichtige inhaltliche Impulse für die Arbeit von TERRE DES FEMMES.

Mit Deiner Spende kann das Netzwerk und die Unterstützung von Betroffenen weiter ausgebaut und eine dauerhafte Anlaufstelle eingerichtet werden. 


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