© HOPE Cape Town

Deutsche AIDS-Stiftung
HOPE hilft Familien in den schwersten Zeiten

40
Spenden
35 %
finanziert
2.580 €
fehlen noch
Bedarfs-Info
Gesamtbedarf: 4.000,00 €
Bisher über Musik Bewegt gespendet: 1.225,00 €
Bisher über andere Kanäle gespendet: 195,00 €
Spenden

Steuerlich absetzbar

Das Projekt:
HOPE hilft Familien in den schwersten Zeiten

Projekt-Beschreibung

Südafrika ist das am stärksten von HIV/AIDS betroffene Land der Welt. 2015 waren sieben von rund 53 Mio. Einwohnern HIV-positiv, davon 240.000 Kinder. Mehr als zwei Mio. Kinder haben einen oder beide Elternteile durch AIDS verloren.

In der Provinz Western Cape nimmt sich die Organisation HOPE Cape Town dieser Menschen an: mit kostenloser Betreuung von akut an AIDS erkranken Patienten in 19 Township-Kliniken rund um Kapstadt und in der Kinderstation der Uniklinik Tygerberg. In zahlreichen Gemeinden berät und unterstützt HOPE betroffene Familien. Das Rückgrat der Organisation bilden speziell geschulte Community Healthworker. Die Stiftung finanziert u.a. Koordination und Schulung der derzeit 13 GesundheitsarbeiterInnen.

HOPE hilft Familien in den schwersten Zeiten

HOPE Cape Town begleitet schon seit einigen Jahren die Familie Flagg. Dorothy und Gerald Flagg kümmerten sich liebevoll um ihre vier Enkelkinder. Ihr Sohn ist seit zehn Jahren tot und hinterließ Rashieka und Ethan. Ihre HIV-positive Tochter Nathalie konnte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht um ihre Kinder Nathan und Ashton kümmern. Vor drei Jahren wäre Nathalie beinahe an den Folgen der Infektion verstorben. Die Großeltern lebten seit 2008 zusammen mit den vier Enkeln und der kranken Tochter im Township Blikkiesdorp, seit zwei Jahren in einem massiven Haus außerhalb des Townships, das ihnen von der Regierung zur Verfügung gestellt wurde. Mit geringem Einkommen bestritten sie den Unterhalt für die siebenköpfige Familie. 

Im letzten Dezember brachte Nathalie ein gesundes, HIV-negatives Mädchen zur Welt, Lia. Danach ereilte ein Schicksalsschlag die Familie: Großmutter Dorothy starb und auch Gerald wurde krank und musste operiert werden. Der Tod seiner Frau hat Gerald schwer getroffen und seine Genesung negativ beeinflusst; auch Nathalie fiel in ein tiefes Loch. Sie konsumierte wieder Drogen, nahm ihre HIV-Medikamente nicht mehr ein und kümmerte sich nicht mehr um ihr Baby. Nathalies ältere Kinder und Geralds zwei andere Enkel leben seit dem Tod der Großmutter bei ihren anderen Großeltern. Sie vermissen Dorothy sehr und besuchen Gerald und Nathalie nur an den Wochenenden. 

HOPE Cape Town musste die Familie in dieser Zeit noch intensiver betreuen als sonst. Zusammen mit der HOPE Mitarbeiterin Maria und der zuständigen Behörde beschloss die Familie, die kleine Lia für drei Monate in eine Pflegefamilie zu geben. Die Mutter Nathalie nahm an einem Drogenentzugsprogramm teil, damit sie sich wieder um ihr Kind kümmern konnte. Seit kurzem lebt Lia wieder bei ihrer Mutter Nathalie und ihrem Großvater Gerald. Auch dank des Beistands und der großen Unterstützung durch HOPE konnten sich die Familienmitglieder wieder stabilisieren.  

Durch Deine Spende kann HOPE noch mehr Menschen mit HIV/AIDS in Western Cape helfen. 

Mehr Weniger

Projekt-Träger

Die Deutsche AIDS-Stiftung leistet Einzelhilfe für HIV-Infizierte und an AIDS erkrankte Menschen im Inland und unterstützt in- und ausländische Projekte für von HIV und AIDS betroffene Menschen. Sie leistet außerdem Öffentlichkeitsarbeit zum besseren Verständnis der Immunschwäche AIDS und zur Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von HIV-positiven beziehungsweise an AIDS erkrankten Menschen.

So fördert die Deutsche AIDS-Stiftung seit dem Jahr 2004 die HOPE Cape Town Association, den Träger des Projektes HOPE Cape Town in Kapstadt, Südafrika. Die gesammelten Spenden werden HOPE jährlich zur Verfügung gestellt. Das Projekt HOPE Cape Town wurde im Jahr 2000 vom im Südafrika lebenden deutschen Pfarrer Stefan Hippler gegründet. HOPE Cape Town kümmert sich um HIV-positive Kinder und deren Eltern und schafft notwendige Infrastrukturen in den Townships, um die Menschen mit den lebensrettenden Medikamenten zu versorgen. HOPE-Gesundheitsarbeiterinnen überwachen die Einnahme der antiretroviralen Medikamente und leisten in den Gemeinden Aufklärungsarbeit. Darüber hinaus veranstaltet HOPE Seminare zur AIDS-Prävention, organisiert die Aus- und Fortbildung von Gesundheitsarbeiterinnen, medizinischem Personal und Krankenschwestern.

Mehr Weniger

Weitere Projektbilder:

Wenn ein Projekt mit steuerlich absetzbar markiert ist, kannst Du dafür von unserem Kooperationspartner betterplace.org eine Spendenbescheinigung erhalten. »Steuerlich absetzbar« bedeutet, dass die Organisation, deren jeweiliges Projekt bei uns registriert ist, in Deutschland vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist.

Grundsätzlich sind alle bei Musik Bewegt registrierten Projekte und Projekt-Träger als gemeinnützig anerkannt. Wenn jedoch ein Freistellungsbescheid einer Organisation abgelaufen ist oder zur Prüfung aussteht, kann für das jeweilige Projekt in der Zeit nicht gespendet werden und ist entsprechend markiert.

Alle Projekte, die Du auf Musik Bewegt finden kannst, wurden von den jeweiligen KünstlernInnen persönlich ausgewählt. Die KünstlerInnen und Bands stehen mit ihrem Namen als Botschafter für die gute Sache. Damit Du Dir ein umfassendes Bild machen kannst, ob ein Projekt vertrauenswürdig ist oder nicht, teilen die Botschafter ihre persönliche Meinung oder ihre Erfahrung zum jeweiligen Thema, Projekt oder/ und der Organisation mit. Zudem sind die Organisationen dazu angehalten, das Projekt sowie die Projekt-Bedarfe transparent und nachvollziehbar zu beschreiben und offenzulegen sowie Neuigkeiten zu teilen und auf der Musik Bewegt Plattform zu veröffentlichen.

Wir empfehlen Dir, ein Projekt dann zu unterstützen, wenn Du Vertrauen in die Projekt-Botschafter und Künstler oder die Organisation hast oder Dir das Projekt von einer anderen vertrauensvollen Person empfohlen wurde.

Wenn Du dennoch Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit von einer Organisation oder einem Projekt hast, dann kannst Du uns dieses gerne unter info@musik-bewegt.de mitteilen.

Musik Bewegt kooperiert in der Spenden- und Transaktionsabwicklung mit betterplace. Dabei stellen wir sicher, dass 100 Prozent Deiner Spende an die projekttragende Organisation bzw. die jeweiligen Projektverantwortlichen weitergeleitet werden. Der entsprechende Empfänger ist dabei verpflichtet, das Geld für das zu verwenden, was in der Projektbeschreibung als sein Projekt definiert ist.

Wir bitten den Projektverantwortlichen dabei um größtmögliche Transparenz und Effizienz hinsichtlich aller für das Projekt anfallenden Kosten – also z.B. Material, Personal, Verwaltung etc.

Hier gelangst Du zu unseren FAQs, die mögliche Fragen beantworten sollen. Ansonsten schicke uns gerne eine Mail an kontakt@musik-bewegt.de.

Unsere FAQ

Künstler, die dieses Projekt unterstützen:

Conchita

Das Projekt liegt mir am Herzen, weil:

Das Projekt ist mir wichtig, weil nach wie vor nicht alle Menschen Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten und Aufklärung haben und Menschen mit HIV immer noch Diskriminierung erfahren.

Spenden Zum Profil
Dein Browser ist möglicherweise zu alt. Einige wichtige Inhalte kannst Du deswegen nicht sehen.
Bitte versuch es stattdessen mit Google Chrome oder Firefox.