© Udo Lindenberg Stiftung

Udo Lindenberg Stiftung
Bau einer Kfz-Werkstatt zur Selbsthilfe in Kenia

19
Spenden
1 %
finanziert
47.209,99 €
fehlen noch
Bedarfs-Info
Gesamtbedarf: 48.000,00 €
Bisher über Musik Bewegt gespendet: 790,01 €
Bisher über andere Kanäle gespendet: 0,00 €
Spenden

Steuerlich absetzbar

Das Projekt:
Bau einer Kfz-Werkstatt zur Selbsthilfe in Kenia

Projekt-Beschreibung

St. Joseph House of Hope ist ein privates Schul- und Ausbildungszentrum im Dorf Majengo, nahe Mombasa in Kenia. Auf dem Gelände befinden sich ein Kindergarten, eine Kindertagesstätte sowie Primary- und Secondary-School. Dazu Ausbildungswerkstätten für NäherInnen, CaterInnen, SchlosserInnen und SchreinerInnen. Zu verdanken ist dies dem Engagement privater UnterstützerInnen, die St. Joseph House of Hope durch Sach- und Geldleistungen unterstützen. 

Die Udo Lindenberg Stiftung kam erstmals 2011 nach Majengo. Im Rahmen eines Wasserprojektes in Mombasa, besuchte das Team rund um Udo Lindenberg auch St. Joseph House of Hope. Daraus entstand das erste gemeinsame Projekt. Hier war eine Wasseraufbereitung notwendig. Eine entsprechende Lösung wurde 2014 von der Udo Lindenberg Stiftung realisiert und gemeinsam mit Water is Right Foundation umgesetzt. Heute versorgt die Anlage SchülerInnen, LehrerInnen, Azubis und Angestellte kostenfrei mit sauberem Trinkwasser. Darüber hinaus finanziert St. Joseph House of Hope durch den Verkauf von Trinkwasser (deutlich unter marktüblichen Preisen) an einem eigens gebauten Wasserkiosk einen Teil seiner Nebenkosten. 

 

Im Rahmen eines Ausbildungsprojektes arbeiten Stiftung und Einrichtung 2015 bis 2017 erneut zusammen. Mitfinanziert und-getragen von Porsche bekamen fünf Jugendliche aus Majengo und Umgebung, die Chance auf eine Ausbildung als Kfz Mechatroniker*in. Fünfzehn Monaten lernten die fünf in einer kleinen Lehrwerkstatt in St. Joseph House of Hope Grundlagen in Theorie und Praxis. Anschließend gingen sie nach Nairobi, Dubai und in die Vereinigten Emirate, wo sie direkt bei den jeweiligen Porsche Zentren ihre hochqualifizierte Ausbildung abschlossen.

 

Aus diesem Projekt entstand eine neue Idee: Die Udo Lindenberg Stiftung möchte die kleine Lehrwerkstatt zu einer professionellen Autowerkstatt umbauen. Geleitet werden soll sie von zwei der fünf Jugendlichen, denen so in ihrer Heimatregion eine Existenz geschaffen wird. Auch die beiden anderen Jungs können hier später arbeiten und ihr Know-How weitergeben (eine der Azubis arbeitet bereits in Nairobi und will dort auch bleiben). Dabei haben sie einen großen Vorteil in Mombasa und Umgebung: Durch ihre hochqualifizierte Ausbildung, können sie jeden modernen Kfz-Typen reparieren. Vor dem Hintergrund steigender Zahlen von SUVs und anderer moderner Fahrzeugen in Kenia, liegt hier ebenso eine Möglichkeit, weitere Kosten von St. Joseph House of Hope zu decken und die Einrichtung auf dem Weg in eine autarke Finanzierung zu unterstützen. 

 


An die Werkstatt soll ein modernes Ausbildungszentrum für zunächst 20 Jugendliche angegliedert werden. Neben hier bereits tätigen BerufsschullehrerInnen, wird sich einer der beiden „Heimkehrer“ dann um die Ausbildungsprogramme kümmern. Mittelfristig ist noch ein „Car Wash“ geplant, um ein weiteres ProfitCenter zu schaffen. Nach Fertigstellung wird die Udo Lindenberg Stiftung für rund sechs Monate die Gehälter und Nebenkosten tragen. 

Insgesamt werden für das Projekt 118.000 Euro benötigt. Die Stiftung finanziert das Projekt mit 70.000 Euro aus Eigenmitteln und sucht für die anderen Bedarfe noch Förderer.

 

Mehr Weniger

Projekt-Träger

 

"Ich rufe die Lebenden!" stand auf dem Titel der ersten Ausgabe von Hermann Hesses politisch-literarischer Zeitschrift “Vivos Voco!”­ – für die Opfer des Krieges und gegen den aufkeimenden Antisemitismus. Fast 90 Jahre später, am 10. Dezember 2006 in Hesses Geburtstadt Calw, ruft die panische Nachtigall der Bunten Republik die Über-Lebenden, die Drüber-Stehenden, jene jenseits des Mainstream. Mit seiner kulturpolitischen Stiftung möchte Udo Lindenberg Künstler*innen eine Bühne geben, die in keine Schublade passen und Hermann Hesses Dichtung mit Musik verbinden.

 

Das Hermann Hesse Festival, der Panikpreis-Wettbewerb, aber auch soziale und humanitäre Projekte unter dem Dach der Stiftung sollen das Feuer weiterreichen statt nur die Asche anzubeten, denn »die Verbindung zwischen diesem großen Meister und mir, dem Zauberlehrling, wird ewig bleiben.« (Udo L. über Hermann H. in „El Panico“). Neben ihrem Engagement in Afrika fördert die Udo Lindenberg Stiftung junge Texter*innen und Musiker*innen durch Wettbewerbe, um »neue Wege gegen das Mitmarschieren in der Masse zu suchen, provokant zu schreiben und sich nicht anzupassen an den Superstar-Schrott.« Sie will nationale und internationale kulturpolitische Aktivitäten unterstützen und durch humanitäre und soziale Projekte den Schwächeren auf der Welt zur Seite stehen.

 

Die Udo Lindenberg-Stiftung fördert junge Texter und Musiker durch Wettbewerbe, um „neue Wege gegen das Mitmarschieren in der Masse zu suchen, provokant zu schreiben und sich nicht anzupassen an den Superstar-Schrott.“ Sie unterstützt nationale und internationale kulturpolitische Aktivitäten und will durch humanitäre und soziale Projekte den Schwächeren auf der Welt zur Seite stehen. Der Hauptschwerpunkt ihrer diesbezüglichen Arbeit liegt in Afrika.

Mehr Weniger

Weitere Projektbilder:

Wenn ein Projekt mit steuerlich absetzbar markiert ist, kannst Du dafür von unserem Kooperationspartner betterplace.org eine Spendenbescheinigung erhalten. »Steuerlich absetzbar« bedeutet, dass die Organisation, deren jeweiliges Projekt bei uns registriert ist, in Deutschland vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist.

Grundsätzlich sind alle bei Musik Bewegt registrierten Projekte und Projekt-Träger als gemeinnützig anerkannt. Wenn jedoch ein Freistellungsbescheid einer Organisation abgelaufen ist oder zur Prüfung aussteht, kann für das jeweilige Projekt in der Zeit nicht gespendet werden und ist entsprechend markiert.

Alle Projekte, die Du auf Musik Bewegt finden kannst, wurden von den jeweiligen KünstlernInnen persönlich ausgewählt. Die KünstlerInnen und Bands stehen mit ihrem Namen als Botschafter für die gute Sache. Damit Du Dir ein umfassendes Bild machen kannst, ob ein Projekt vertrauenswürdig ist oder nicht, teilen die Botschafter ihre persönliche Meinung oder ihre Erfahrung zum jeweiligen Thema, Projekt oder/ und der Organisation mit. Zudem sind die Organisationen dazu angehalten, das Projekt sowie die Projekt-Bedarfe transparent und nachvollziehbar zu beschreiben und offenzulegen sowie Neuigkeiten zu teilen und auf der Musik Bewegt Plattform zu veröffentlichen.

Wir empfehlen Dir, ein Projekt dann zu unterstützen, wenn Du Vertrauen in die Projekt-Botschafter und Künstler oder die Organisation hast oder Dir das Projekt von einer anderen vertrauensvollen Person empfohlen wurde.

Wenn Du dennoch Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit von einer Organisation oder einem Projekt hast, dann kannst Du uns dieses gerne unter info@musik-bewegt.de mitteilen.

Musik Bewegt kooperiert in der Spenden- und Transaktionsabwicklung mit betterplace. Dabei stellen wir sicher, dass 100 Prozent Deiner Spende an die projekttragende Organisation bzw. die jeweiligen Projektverantwortlichen weitergeleitet werden. Der entsprechende Empfänger ist dabei verpflichtet, das Geld für das zu verwenden, was in der Projektbeschreibung als sein Projekt definiert ist.

Wir bitten den Projektverantwortlichen dabei um größtmögliche Transparenz und Effizienz hinsichtlich aller für das Projekt anfallenden Kosten – also z.B. Material, Personal, Verwaltung etc.

Hier gelangst Du zu unseren FAQs, die mögliche Fragen beantworten sollen. Ansonsten schicke uns gerne eine Mail an kontakt@musik-bewegt.de.

Unsere FAQ

Chance auf eine bessere Zukunft: Kfz-Werkstatt und Ausbildungszentrum in Kenia

18. September 2018
Mit einem einmaligen Ausbildungsprojekt fördert die Udo Lindenberg Stiftung Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in eine bessere Zukun… Weiterlesen

Künstler, die dieses Projekt unterstützen:

Udo Lindenberg

Das Projekt liegt mir am Herzen, weil:

„Kenia entwickelt sich ganz gut, aber viele bleiben dabei auf der Strecke. Denen wollen wir eine Zukunft geben. Hier leben junge Menschen, die mitgestalten wollen. Doch die große Armut ist für die meisten gleich lebensbedrohlich. Die wenigsten wollen ihr Land verlassen, sich was eigenes aufbauen. Denen möchten wir eine Perspektive geben. Nachhaltige Hilfe und eine Investition in die Zukunft Kenias“.

Mehr Weniger
Spenden Zum Profil
Dein Browser ist möglicherweise zu alt. Einige wichtige Inhalte kannst Du deswegen nicht sehen.
Bitte versuch es stattdessen mit Google Chrome oder Firefox.