© Amnesty International

Amnesty International
Queere Menschenrechte, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität

8
Spenden
1 %
finanziert
4.913 €
fehlen noch
Bedarfs-Info
Gesamtbedarf: 5.000,00 €
Bisher über Musik Bewegt gespendet: 87,00 €
Bisher über andere Kanäle gespendet: 0,34 €
Spenden

Steuerlich absetzbar

Das Projekt:
Queere Menschenrechte, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität

Projekt-Beschreibung

"Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und die Sicherheit der Person." Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 3

Nicht heterosexuell zu sein und vor allem dies zu leben, bedeutet auch heute noch in vielen Ländern neben sozialer Ächtung eine vielfache Bedrohung: Bestrafung für "unnatürliche Ausschweifungen" oder "widernatürlichen Geschlechtsverkehr" reichen von öffentlichem Auspeitschen über Inhaftierung, Folter, Vergewaltigung, Unterbringung in psychiatrischen Anstalten, in denen die "widernatürliche Veranlagung" kuriert werden soll, bis hin zu Zwangsarbeit in Umerziehungslagern oder gar der Todesstrafe.

1995 gründete sich die Amnesty-Gruppe 2918 als Aktionsgruppe Homosexualität in Deutschland und wurde 1997 durch die deutsche Sektion von Amnesty International offiziell anerkannt. Seit Ende 2011 heißen nun die Gruppen, die in der deutschen Sektion ausschließlich zu LGBTI-Themen arbeiten, Queeramnesty. Als ein wichtiger Bestandteil der deutschen Sektion von Amnesty International ist die Gruppe in ständigem Austausch mit anderen Gruppen von Amnesty-Sektionen im Norden und Süden und erreicht damit eine effiziente Arbeit in weltweiten Aktionen und Kampagnen. 

Queeramnesty setzt sich für Menschen ein, die wegen ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität oder wegen aktiven und gewaltfreien Einsatzes für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgeschlechtlichen und Intersexuellen verfolgt werden. Und für das Asyl für verfolgte Lesben und Schwule.

In der Vergangenheit hat es zum Thema Homosexualität immer wieder Anträge auf den Jahresversammlungen von Amnesty International gegeben, die in manchen Ländern angenommen wurden. Auf den Internationalen Ratstagungen geschah dennoch nichts. 1979 wurde das Thema zum ersten mal auf die Tagesordnung gesetzt. Der Widerstand war groß. Schließlich wurde die Erweiterung des Mandats einhellig und mit dem Eingeständnis 1991 in Yokohama angenommen, dass dadurch die Menschenrechtsarbeit für Minderheiten stärker gefördert wird. Die Ratstagung entschied, sich für die Freilassung von Menschen einzusetzen, die ausschließlich aufgrund ihrer zwischen Erwachsenen im privaten Bereich einvernehmlich praktizierten Homosexualität inhaftiert worden waren. Seither hat Amnesty zahlreiche Berichte speziell zum Thema Menschenrechtsverletzungen an Homosexuellen veröffentlicht. Amnesty International ruft ebenso zur Abschaffung von Gesetzen auf, die homosexuelle Beziehungen zwischen einvernehmlich handelnden Erwachsenen kriminalisieren.

Zu den bekanntesten Formen unserer Menschenrechtsarbeit zählen:

• Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen
• Beteiligung an Eilbriefaktionen 
• Zielgruppen- und Lobbyarbeit 
• Medienarbeit und Erstellung von Informationsmaterial 
• Unterstützung von Asylverfahren in Kooperation mit Amnesty-Asylgruppen 
• Sammeln von Informationen zur Menschenrechtssituation von LGBTI in verschiedenen Ländern

Mehr Weniger

Projekt-Träger

Seit über 50 Jahren setzt sich Amnesty International für die Menschenrechte ein.

Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation.

Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und für Tausende, die in Gefahr sind. 1977 erhielt Amnesty International den Friedensnobelpreis.

Die Stärke von Amnesty liegt im freiwilligen Engagement von mehr als sieben Millionen Mitgliedern und Unterstützer_innen unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Altersgruppen in über 150 Ländern.

Sie sind miteinander verbunden, um lokal wie global ihre Ziele zu erreichen. Gemeinsam setzen sie Mut, Kraft und Fantasie ein, für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen.

Aktionen werden möglich durch ein Netzwerk von Amnesty-Expert_innen zu verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Themen sowie ihren Kontaken zu Opfern von Menschenrechtsverletzungen und ihren Angehörigen, zu Ärzten, Anwälten, Journalisten - rund um den Globus.

Mit "Urgent Actions" (Eilaktionen), Briefen, Appellen, Pressearbeit, öffentlichkeitswirksamen Aktionen sowie Lobbyarbeit gegenüber Regierungen, Institutionen und Wirtschaftsunternehmen macht Amnesty Druck für eine gerechtere Welt.

Mehr Weniger

Weitere Projektbilder:

Wenn ein Projekt mit steuerlich absetzbar markiert ist, kannst Du dafür von unserem Kooperationspartner betterplace.org eine Spendenbescheinigung erhalten. »Steuerlich absetzbar« bedeutet, dass die Organisation, deren jeweiliges Projekt bei uns registriert ist, in Deutschland vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist.

Grundsätzlich sind alle bei Musik Bewegt registrierten Projekte und Projekt-Träger als gemeinnützig anerkannt. Wenn jedoch ein Freistellungsbescheid einer Organisation abgelaufen ist oder zur Prüfung aussteht, kann für das jeweilige Projekt in der Zeit nicht gespendet werden und ist entsprechend markiert.

Alle Projekte, die Du auf Musik Bewegt finden kannst, wurden von den jeweiligen KünstlernInnen persönlich ausgewählt. Die KünstlerInnen und Bands stehen mit ihrem Namen als Botschafter für die gute Sache. Damit Du Dir ein umfassendes Bild machen kannst, ob ein Projekt vertrauenswürdig ist oder nicht, teilen die Botschafter ihre persönliche Meinung oder ihre Erfahrung zum jeweiligen Thema, Projekt oder/ und der Organisation mit. Zudem sind die Organisationen dazu angehalten, das Projekt sowie die Projekt-Bedarfe transparent und nachvollziehbar zu beschreiben und offenzulegen sowie Neuigkeiten zu teilen und auf der Musik Bewegt Plattform zu veröffentlichen.

Wir empfehlen Dir, ein Projekt dann zu unterstützen, wenn Du Vertrauen in die Projekt-Botschafter und Künstler oder die Organisation hast oder Dir das Projekt von einer anderen vertrauensvollen Person empfohlen wurde.

Wenn Du dennoch Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit von einer Organisation oder einem Projekt hast, dann kannst Du uns dieses gerne unter info@musik-bewegt.de mitteilen.

Musik Bewegt kooperiert in der Spenden- und Transaktionsabwicklung mit betterplace. Dabei stellen wir sicher, dass 100 Prozent Deiner Spende an die projekttragende Organisation bzw. die jeweiligen Projektverantwortlichen weitergeleitet werden. Der entsprechende Empfänger ist dabei verpflichtet, das Geld für das zu verwenden, was in der Projektbeschreibung als sein Projekt definiert ist.

Wir bitten den Projektverantwortlichen dabei um größtmögliche Transparenz und Effizienz hinsichtlich aller für das Projekt anfallenden Kosten – also z.B. Material, Personal, Verwaltung etc.

Hier gelangst Du zu unseren FAQs, die mögliche Fragen beantworten sollen. Ansonsten schicke uns gerne eine Mail an kontakt@musik-bewegt.de.

Unsere FAQ

Künstler, die dieses Projekt unterstützen:

MIA

Das Projekt liegt uns am Herzen, weil:

„Wir unterstützen Queeramnesty, weil wir finden, dass Liebe und Angst nichts miteinander zu tun haben sollten!“

Spenden Zum Profil
Dein Browser ist möglicherweise zu alt. Einige wichtige Inhalte kannst Du deswegen nicht sehen.
Bitte versuch es stattdessen mit Google Chrome oder Firefox.