© Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte
Sicherheit für politisch verfolgte Menschen


50
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41 %
finanziert
14.590,55 €
fehlen noch
Bedarfs-Info
Gesamtbedarf: 24.800,00 €
Bisher über Musik Bewegt gespendet: 60,00 €
Bisher über andere Kanäle gespendet: 10.149,45 €
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Steuerlich absetzbar

Das Projekt:
Sicherheit für politisch verfolgte Menschen

Projekt-Beschreibung

Er trug einen Motorradhelm, wenn er auf die Straße ging – aus Angst vor tödlichen Messerstichen. Vier religionskritische Netzaktivisten wurden in Bangladesch in diesem Jahr schon umgebracht. Islamisten hatten dem Blogger Ananya A. gedroht, er werde der Nächste sein. „Jetzt in Hamburg ohne Gefahr für mein Leben arbeiten zu können – das ist Freiheit!“ 

Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte unterstützt und beherbergt couragierte Menschen wie Ananya A. oder die syrische Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan, die sich in ihren Heimatländern für Demokratie und Menschenrechte und damit für eine friedlichere und freie Welt einsetzen. Wegen dieses Einsatzes wurden sie verfolgt und verhaftet, manche auch gefoltert oder gar mit dem Tod bedroht. Unter dem Schutz der Stiftung können sie sich erholen und in Ruhe und ohne Existenzsorgen arbeiten. 

Die Gäste werden von der Geschäftsführerin der Stiftung persönlich am Flughafen empfangen. Sie bringt sie und ihre Familien in ihr neues Zuhause und ist in der schwierigen Anfangszeit erste Ansprechpartnerin. Sprachkurse werden ausgewählt, Einladungen zu privaten Gastgebern organisiert, Arbeitsmöglichkeiten erprobt. Die engen Verbindungen der Stiftung mit der Zivilgesellschaft, aber auch mit Vertretern aus Kunst, Medien, Politik und Wirtschaft helfen den Stiftungsgästen in ihrem Anliegen, eine breite Öffentlichkeit über ihre politische Arbeit zu informieren.

Nach ihrem in der Regel einjährigen Aufenthalt in Hamburg kehren die Stipendiaten wieder in ihre Heimat zurück. Als „Stimmen der Freiheit“ und Multiplikatoren demokratischer Ideen spielen sie dort eine wichtige Rolle im schwierigen politischen Aufbau- und Reformprozess. Der Kontakt aber bleibt auch nach ihrer Rückkehr bestehen: als länderübergreifende Kooperation, interkultureller Informationsaustausch und persönlich gewachsene Beziehung zwischen Menschen.

Ein sicherer Aufenthalt kostet ca. 25.000 Euro. Darin enthalten sind die Grundversorgung, Krankenkasse, Unterkunft und Einreise.

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Projekt-Träger

 

Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte unterstützt seit über einem Vierteljahrhundert couragierte Menschen, die sich in ihren Heimatländern für Demokratie und Menschenrechte einsetzen und hierfür verfolgt und bedroht werden. Je nach Spendenaufkommen lädt die Stiftung bis zu fünf politisch Verfolgte für ein Jahr nach Hamburg ein. In ihrer Art ist die Stiftung in Deutschland einzigartig.

Denn nicht nur kommen die Stipendiaten aus den verschiedensten Ländern: aus Algerien, Tunesien, Nigeria, Burundi, Kamerun, Irak, Iran, Afghanistan, Bangladesch, Tadschikistan, Kirgistan, Mexiko, Kolumbien, Syrien und vielen mehr. Die Auswahl der Gäste unterliegt auch keinerlei berufsspezifischen Begrenzungen. Vorschläge kommen u.a. von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem PEN-Zentrum, Amnesty International, deutschen und auch ausländischen diplomatischen Vertretungen, den Organisationen „Reporter ohne Grenzen“, „Journalisten helfen Journalisten“, der Stiftung der Hamburger Presse, den Auslandsvertretungen der großen politischen Stiftungen und vielen anderen mehr. Gelegentlich sind es auch frühere Stipendiaten, die ihrerseits bedrohte Menschen für die Förderung benennen. 

Die Hamburger Stiftung ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation (NGO), die sich vor allem über Privatspenden finanziert. Die Versorgung und Aufnahme von Bedrohten und ihrer Familien hängt daher immer von der Bereitschaft einzelner Personen und Organisationen ab, die Arbeit der Stiftung finanziell zu unterstützen.

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Weitere Projektbilder:

Wenn ein Projekt mit steuerlich absetzbar markiert ist, kannst Du dafür von unserem Kooperationspartner betterplace.org eine Spendenbescheinigung erhalten. »Steuerlich absetzbar« bedeutet, dass die Organisation, deren jeweiliges Projekt bei uns registriert ist, in Deutschland vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist.

Grundsätzlich sind alle bei Musik Bewegt registrierten Projekte und Projekt-Träger als gemeinnützig anerkannt. Wenn jedoch ein Freistellungsbescheid einer Organisation abgelaufen ist oder zur Prüfung aussteht, kann für das jeweilige Projekt in der Zeit nicht gespendet werden und ist entsprechend markiert.

Alle Projekte, die Du auf Musik Bewegt finden kannst, wurden von den jeweiligen KünstlernInnen persönlich ausgewählt. Die KünstlerInnen und Bands stehen mit ihrem Namen als Botschafter für die gute Sache. Damit Du Dir ein umfassendes Bild machen kannst, ob ein Projekt vertrauenswürdig ist oder nicht, teilen die Botschafter ihre persönliche Meinung oder ihre Erfahrung zum jeweiligen Thema, Projekt oder/ und der Organisation mit. Zudem sind die Organisationen dazu angehalten, das Projekt sowie die Projekt-Bedarfe transparent und nachvollziehbar zu beschreiben und offenzulegen sowie Neuigkeiten zu teilen und auf der Musik Bewegt Plattform zu veröffentlichen.

Wir empfehlen Dir, ein Projekt dann zu unterstützen, wenn Du Vertrauen in die Projekt-Botschafter und Künstler oder die Organisation hast oder Dir das Projekt von einer anderen vertrauensvollen Person empfohlen wurde.

Wenn Du dennoch Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit von einer Organisation oder einem Projekt hast, dann kannst Du uns dieses gerne unter info@musik-bewegt.de mitteilen.

Alle anfallenden Transaktionskosten werden von Musik Bewegt übernommen. Die Weiterspende übernimmt unser gemeinnütziger Partner und Spendenempfänger betterplace.org.

Hier gelangst Du zu unseren FAQs, die mögliche Fragen beantworten sollen. Ansonsten schicke uns gerne eine Mail an kontakt@musik-bewegt.de.

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Künstler, die dieses Projekt unterstützen:

Annett Louisan

Das Projekt liegt mir am Herzen, weil:

„Menschen, die sich in ihrer Heimat für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben und deshalb politisch verfolgt wurden, können sich in meiner Heimatstadt Hamburg unter dem Schutz der Stiftung erholen und weiterbilden.“

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